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Für Firmen

Materialien

Das Material entscheidet,
ob das Teil hält

Der gleiche Druck kann jahrelang halten oder nach einem Sommer im Auto verformt sein. Der Unterschied liegt fast immer im Material — nicht am Drucker.

PLA

Polylactid

Stärken
Feine Details, massgenau, günstig
Grenzen
Wird ab ca. 55 °C weich — nichts fürs Auto oder die Fensterbank im Sommer
Typischer Einsatz
Prototypen, Deko, Halterungen im Innenbereich, Modellbau

PETG

Polyethylenterephthalat-Glykol

Stärken
Zäh, temperaturbeständiger, feuchtigkeitsunempfindlich
Grenzen
Etwas weichere Kanten als PLA, feine Details weniger scharf
Typischer Einsatz
Funktionsteile, Ersatzteile, Aussenbereich, Werkstatt

ASA

Acrylnitril-Styrol-Acrylat

Stärken
UV- und witterungsbeständig, schlagzäh
Grenzen
Anspruchsvoller im Druck, dadurch etwas teurer
Typischer Einsatz
Alles was draussen bleibt — Halterungen, Gehäuse, Fahrzeugteile

TPU

Thermoplastisches Polyurethan

Stärken
Flexibel, abriebfest, dämpfend
Grenzen
Langsamer Druck, keine feinen Gewinde
Typischer Einsatz
Dichtungen, Puffer, Griffe, Schutzkappen

Kurz gefasst

Die drei Fragen, die alles klären

Wird das Teil warm?

Auto im Sommer, Fensterbank, Nähe zu Motoren oder Elektronik: dann kein PLA. PETG hält mehr aus, ASA noch mehr.

Steht es draussen?

UV-Strahlung macht die meisten Kunststoffe mit der Zeit spröde. Für dauerhaft draussen ist ASA die richtige Wahl.

Muss es sich bewegen oder dämpfen?

Dichtungen, Puffer, Griffe und Schutzkappen brauchen ein flexibles Material — hier kommt TPU zum Einsatz.

Du musst das nicht selbst entscheiden. Schreib in der Anfrage einfach, wo und wie das Teil eingesetzt wird — den Rest übernehme ich.